UX_Summerschool

UX Summer School


5. bis 7 August 2020 in Kloster Bronnbach, Wertheim



2 Tage // 4 UX-Expert*innen // 16 Teilnehmende  // 4 Gruppen // 4 Konzepte /

Summer School 2020


Bei der Summer School bearbeiteten die Teilnehmenden in Vierergruppen eine Gestaltungsaufgabe mit User centred Methoden und wurden dabei UX-Expert*innen aus Industrie und Lehre unterstützt. In einem Zusammenspiel aus Theorie und Praxis wurden Lerninhalte vermittelt und angewendet.


Aufgabenstellung // Pain Points


Am Ende eines Studiums ergeben sich für Studierende viele Fragen: Wie geht es für mich weiter? Welche Aspekte einer Stelle bzw. einer Arbeitsumgebung sind mir wichtig? Wo liegen meine Stärken und in welchem Umfeld kann ich sie am besten einsetzen? In welcher Richtung möchte ich mich weiterentwickeln? Was ist ein realistisches Gehalt am Anfang? 
Worauf wird bei einer Bewerbung geachtet?

AUFGABE: VISION!

Fiktiv: Die German UPA möchte Studierenden, die sich für den Bereich UX interessieren, unterstützen. Sie möchte eine Möglichkeit entwickeln, um auf Fragen zum Berufseinstieg Antworten zu liefern, um somit den Einstieg zu erleichtern.


  • Die Lösung sollte von vielen Studis verwendet werden


  • Die Lösung sollte den Austausch zwischen UPA-Mitgliedern fördern

AUFGABE: AUFTRAG!

Viele Ideen in kurzer Zeit zu generieren // Konzept für eine Lösung entwickeln // Zu Beginn soll eine konkrete Fragestellung innerhalb der Gruppe entwickelt werden


Expertenwissen

Wissen von Senior Experten*innen aus Industrie und Lehre


Zum Theorieteil gehörten die Themenfelder: Definition der Gebrauchstauglichkeit // Grundsätze der Dialoggestaltung // Definition NutzererlebnisUsabilty vs. UX // Prinzipien des Human centered Designs // Verstehen und Beschreiben des Nutzungskontextes // Spezifizierung des Nutzungskontextes // Storytelling // Interviews  // Entwicklung von Gestaltungslösungen (LoFi-Prototypen) // Evaluation der Nutzerperspektive


Arbeitsprozess


Die Referent*innen statteten uns mit theoretischen Wissen aus, um anschließend das Gelernte anzuwenden.

Referent*innen:

Astrid Beck (Professorin für Mensch-Maschine-Schnittstellen)

Melanie Wieland (Diplom-Psychologin)

Elske Ludewig (UX Consultant)

Thomas Hermenau (UX Consultant/Frontend -Entwickler) 

UX Yoga ;-)

Training für Körper und Geist im Klostergarten

UX-Expertin Melanie sorgte für den Einklang zwischen Geist und Körper und lud zu einer frühen Yoga-Stunde am Morgen im malerischen Klostergarten des Klosters Bronnbach ein.

Unsere Idee

App: UX Matching

User Experience verfügt als eine neuartige Berufsbranche über viele neue Berufe mit vielen sehr unterschiedlichen Berufszeichnungen, die insbesondere bei Studierenden für Verwirrungen sorgen. Unsere App-Idee UX Machting findet durch die Filtereingaben UX-Berufe, die zum eigenen Profil passen. Anschließend werden passende Berufe vorgeschlagen, die auf eine externe Website weiterleiten.

Entwurf UX Matching

IDEEN

UMSETZUNG & EVALUATION

PRÄSENTATION

Nachdem wir uns auf eine Idee festgelegt haben, führten wir Interviews mit Teilnehmenden der anderen Gruppe durch. Alle Informationen wurden gesammelt und später geclustert. Jeder Summer School Teilnehmende erfüllte einmal die Position als Moderator, einmal als Interviewer und einmal als Protokollant.

Aus unseren Interviewinformationen wurden Lofi-Prototypen erstellt, die wir anschließend mit Teilnehmenden anderer Gruppen auf testeten. 

Zum Abschluss stellten wir unsere Ergebnisse zur App-Idee und unsere Learnings allen Teilnehmen sowie den UX-Expert*innen vor.

Evaluation

Nach dem Erstellen der LoFi-Prototypen wurde diese mit Probanden aus den anderen Teams getestet, um so 

ein unverfälschtes Bild zur Usability und zur Verständlichkeit der App-Idee zu erhalten. 

1. Schritt: Was interessiert dich?

Eine Grobunterteilung hilft bei der der Eingrenzung der beruflichen Interessen. Hier werden die Berufs-bezeichnungen UX-Entwickler, UX Designer, UX Researcher und UX Concepter aufgeführt.

2. Schritt: Was macht dir Spaß?
Der erste Schritt kann auch mit dem zweiten Schritt beginnen,indem eine Filterfunktion nach Aufgaben /Fähigkeiten die passende Berufsbezeichnung und passende Jobs anzeigt.  

Learnings

Die Zeit rannte uns buchstäblich davon. :)

Vor allem die Evaluation und Ausbesserung der Konzepte nam sehr viel Zeit in Anspruch. Hätten wir mehr Zeit gehabt, hätten wir gerne alle Kritikpunkte bearbeitet, die sich beim Testen ergeben haben. Beispielsweise irrtierte viele Teilnehmende das Aufgaben-Interface.


Es machte große Freude sich auf eine neue Idee einzulassen und auf Grundlage eines iterativen Prozesses

eine Projektidee zu entwickeln. Erstaunlich war, dass jede Gruppe die Aufgabenstellung anders gelöst hat.


Außerdem machte es Spaß die unterschiedlichen Rollen (Moderator// Interviewer //Protokollant) im Evaluationsprozess einzunehmen.